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Doppeltür: Stiftung wird bald gegründet – Baugesuch folgt

Jüdische Geschichte: In Lengnau entsteht bis 2024 Begegnungszentrum.

Eine Stiftung soll beim Projekt Doppeltür für Immobilien, Ausstellungsinhalte, Kuratorium und Beziehungen zur öffentlichen Hand zuständig sein. Die Vorbereitungsarbeiten dafür würden auf Hochtouren laufen, heisst es in einer Mitteilung. Der Verein werde verantwortlich sein für den Betrieb des Zentrums Doppeltür, des Jüdischen Kulturwegs, Veranstaltungen und Sonderausstellungen. «Als Publikumsverein wird er dann auch Privatpersonen und Firmen als Mitglieder aufnehmen können.»

Um einen möglichst effizienten Ablauf zu ermöglichen, soll das Bauprojekt mit der Stiftung als Bauherrschaft abgewickelt werden. Bis im Sommer soll das Bauprojekt für das aufwendige Projekt eingereicht werden.

Nachbarn werden nächstens über Projektstand informiert
In einem der nächsten Schritte werden die Nachbarschaft des Doppeltürhauses sowie die Bevölkerung von Lengnau und Endingen über den Projektstand und den Umbau informiert.

Das Projekt Doppeltür hat internationale Ausstrahlung und war von Anfang an ambitioniert: Ein Besucherzentrum will die jüdisch-christliche Geschichte der beiden Surbtaler Dörfer Endingen und Lengnau vermitteln, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen und für übergeordnete Themen wie Toleranz, Migration oder Multikulturalismus sensibilisieren. Dazu wurde 2016 der gleichnamige Verein Doppeltür ins Leben gerufen.

Ab 2024 sollen jährlich rund 30000 Besucherinnen und Besucher nach Lengnau in das neue Besucherzentrum reisen. Das Zentrum dient als Treff und Ausgangspunkt für verschiedene Kulturwege und soll als ein Ort der Vermittlung und des Dialogs in Form von Veranstaltungen und Workshops dienen.

(Bild und Text: Artikel aus dem Badener Tagblatt / Quelle: Badener Tagblatt)
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